| Teil 3 Physik Ð Naturwissenschaft - Mathematik Wie lange habe ich mich bemŸht, die Bedeutung von EinsteinÕs RelativitŠtstheorie Ÿberhaupt zu erfassen: Alles zueinander relativ ... was sagt einem das schon? Verstehen ist eben mehr als Wissen. Ein Tor hat mir da erst HEISENBERG mit seinem Buch DER TEIL UND DAS GANZE aufgesto§en. Ich bin diesem gro§artigen Menschen tief dankbar: Seine Gedanken befassen sich viel mit eben jener Teleologie, d.h. da§ auch dem Forschenden die Theorie vorausgeht, er zuerst wissen mu§, wonach er Ÿberhaupt suchen, was er Ÿberhaupt beweisen will. Diese Fragen haben die gesamte Naturwissenschaft bis in die fŸnfziger Jahre tief beschŠftigt. Warum man es vergessen zu haben scheint wei§ wohl niemand. Dabei staunt man schon seit einigen Jahren, ja Jahrzehnten ... da§ die Beobachtung von dem abhŠngt, was man Ÿberhaupt erweisen mšchte. Und wieder formuliert man es so kryptisch, da§ es niemand zu verstehen scheint. Das Ganze ergibt sich nicht aus den Teilen, quasi mechanistisch, sondern es geht den Teilen und sogar ihren atomaren Eigenschaften voraus. Diese Tatsache mu§ man nach der LektŸre von JAQUES MONODÕs ZUFALL UND NOTWENDIGKEIT nur unterstreichen. Er aber kommt nur noch zu dem Schlu§, da§ alles sinnlos, absurd ist. Tja ... wenn diese Aussage mehr hergibt ... und nur, weil er sich Ð nihilistisch trotzig Ð weigert, die Teleologie anzunehmen. Sie meinen: Wie geht denn der mit einem NobelpreistrŠger um? Ach du liebe Zeit ... ich habe auch mit der Zeit gesehen, wie sehr so manche scheinbar gro§e Tat auf stinknormalem Boden wŠchst. Grš§e hat mit BerŸhmtheit (heute) oder Anerkennung nicht immer zu tun. Ich erwŠhnte die Evolutionstheorie, von der ich gar nichts halte und mich lange damit beschŠftigte. Aber erst vor zwei Jahren habe ich ein Buch gefunden, das mich als eine Art zusammenfassenden Gegenbeweis sŠttigte: EVOLUTION Ð EIN KRITISCHES LEHRBUCH von (u.a.) JUNKER/SCHERER. So manches (Gitt etc.) Material aus dem Kampf Creationismus gegen Evolutionstheorie kommt ja aus dem protestantischen Lager Ð was ich sehr bedauere, aber auch fŸr typisch halte. Entsprechend fideistisch und rational unbefriedigend ist es nŠmlich oft, wenn auch in vielem recht brauchbar. Das Buch von Junker und Scherer aber bleibt všllig auf dem Boden der Naturwissenschaften (und fŸhrt den Creationismus lediglich als neutrales Angebot an, das vielleicht plausibler sein kšnnte) und erweist mit ganz leichter Hand, auf wievielen Vorannahmen die wie ein Dogma unser Denken verklebenden Evolutionstheorien beruhen. HinterfrŠgt man jene so erweist sich ganz schnell, auf wie wissenschaftlich fragwŸrdigen Beinen diese Theorie steht, und schon gar wie wenig beweisbar sie ist. Denn sie ignoriert in vielen FŠllen jene naturwissenschaftlich evidenten Gegebenheiten, die ihr unter Inanspruchnahme eines vagen ãDas werden wir auch noch einmal erweisen kšnnen" widersprechen. ILIES schrieb nicht umsonst sein DER JAHRHUNDERTIRRTUM. Auch ich glaube, da§ wir in einigen Jahrzehnten Ÿber diese Theorie nur noch milde lŠcheln werden. Denn schon der Druck der Wissenschaft selbst wird an ihrer †berwindung entscheidend beteiligt sein: Diese diktatorische Theorie verhindert Erkenntnis, nicht zuletzt in der Medizin, und hat schon genug Unheil gestiftet. Wesens-Entfaltung in Kommunikation mit der Umwelt, ja, aber nicht mechanistische Entwicklung. Zu diesen Fragen erscheinen in letzter Zeit immer mehr Publikationen, machen Sie die Augen auf. Und zwar durchwegs von Evolutionisten, die aber eine Voraussetzung nach der anderen in Frage stellen bzw. aufgeben mŸssen. Was habe ich mich in der Schule Ÿber die Mathematik geŠrgert: Vor allem Ÿber die Tatsache, da§ gerade in der hšheren Mathematik zunehmend Formeln ein Denken ersetzten, deren Sinn oder Hintergrund niemand zu verstehen schien. Mit welcher Dankbarkeit habe ich deshalb die BŸcher von EGMONT COLERUS entgegengenommen, auf die ich durch Zufall in einem Antiquariat stie§: VOM EINMALEINS ZUM INTEGRAL, oder VON PYTHAGORAS ZU HILBERT, und Ð das grundlegendste Ð VOM PUNKT ZUR VIERTEN DIMENSION. Plštzlich verstand ich, wie man zu der Ansicht kommen kann, da§ die Zahl die Welt ausdrŸckt. Und plštzlich wird einem z. B. klar, da§ die scheinbar so sinnlose Kurvendiskussion ... sich mit Bewegung und damit Raum befa§t. Und wie handfest die BedŸrfnisse waren, die die Mathematik Ÿberhaupt entstehen lie§en. |
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