| Hintergrund
- Dauertext
Vom
Band:
Der
Text ist so abgefa§t da§ immer wieder einzelne und somit kŸrzere
Aussagen fŸr sich interessant sind. Bei jedem Kapitel/Absatz
(ca. 12 sec.): Unterbrechung mit Vermittlungstext. Deshalb ist
dieser Text IN EINER ANDEREN STIMME (Mann/Frau) bzw. akustisch
deutlich abgehoben zu sprechen. WŠhrend beider Texte ist ganz
schwach das Freizeichen der Amtsleitung zu hšren
"Was
ist Farbe?
Eigentlich
mu§ man ja von "Farbempfindung" sprechen, denn Farbe
ist etwas das zwar fŸr den Menschen existiert, das es au§erhalb
von ihm aber nicht gibt. Die Physik erklŠrt Farbe, indem sie
... beim Licht beginnt. Jeder wei§ ja wie abhŠngig das Sehen
von Farbe vom jeweiligen Licht ist Ð ob in der DŠmmerung, unter
Wasser, im Dunkeln oder bei unterschiedlichen gefŠrbten Lichtquellen
wie zum Beispiel in Diskotheken."
"Farbenwahl,
Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden."
"Was
ist Licht?
Licht
ist im Verhalten beschreibbar als elektromagnetische Wellen
mit WellenlŠngen zwischen 350 und 750 Milliardstelmeter. Jeder
WellenlŠnge entspricht ein bestimmter Farbton, den das menschliche
Auge wahrnimmt. Licht mit einer WellenlŠnge von 750 Nanometern
erscheint rot, violett beginnt bei 350 Nanometern. Dazwischen
liegen vom Violetten zum Roten fortschreitend die WellenlŠngen
fŸr blaues, grŸnes, gelbes und oranges Licht. Licht ist aber
nicht nur eine Welle, sondern ist auch wie eine Kette von kšrnchenartigen
Energiekšrpern, so mu§ man das zumindest annehmen. Sonnenlicht
hat einen Kšrper der sich AUCH wie eine elektromagnetische Welle
fortbewegt."
"Farbenwahl,
Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden."
"Wann
ist etwas wei§?
Wenn
alle WellenlŠngen des sichtbaren Spektralbereichs mit Šhnlichen
IntensitŠten auftreten, so erscheint das Licht wei§, wobei die
Helligkeit nun von der gesamten IntensitŠt des WellenbŸndels
abhŠngt."
"Farbenwahl,
Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden."
"Wie
entstehen Farben?
Die
meisten fŸr das Auge wahrnehmbaren Farben entstehen dadurch,
dass der betreffende Gegenstand vom wei§en Licht einen Teil
der Wellen absorbiert Ð also aufnimmt - und nur den Rest reflektiert
oder durchlŠsst. Die sichtbare Farbe entsteht rein aus dem MischungsverhŠltnis
der reflektierten oder durchgelassenen WellenlŠngen, die restlichen
WellenlŠngen werden verschluckt. Die Farbempfindung wird dabei
durch Mischen von rotem, blauem und grŸnem Licht hervorgerufen,
aus dem sich alle anderen Farben zusammensetzen. Der genaue
Mechanismus des "Lichtschluckverhaltens" von Substanzen
wie aufgebrachten Farben hŠngt im Wesentlichen mit dem molekularen
Aufbau der Stoffe zusammen. Farbe sagt also etwas darŸber aus,
wie ein Gegenstand mit dem Licht umgeht."
"Farbenwahl,
Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden."
"Farbe
sagt etwas Ÿber Energie aus
Farbe
und ausgesandte WellenlŠnge hat also auch mit dem Energiezustand
eines Objektes zu tun. Am vollkommensten ist da natŸrlich die
Sonne. Deutsche Biologen haben aber vor kurzer Zeit entdeckt,
da§ die FŠhigkeit Sonnenlicht zu speichern ohne seine Energie
in Hitze abzugeben viel Ÿber Lebendigkeit und Dauerhaftigkeit
eines Objektes aussagt. Was wiederum mit der FŠhigkeit eines
Lebewesens zusammenhŠngt, sich bestmšglich zu entfalten. Ein
gesundes lebendiges Objekt ist nŠmlich daran me§bar, wieweit
es bei Dunkelheit selber wieder gewisserma§en Licht ausstrahlen
kann. Man sieht also: Alles Leben, ja das ganze Universum ...
hat mit Licht und Farbe zu tun."
"Farbenwahl,
Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden."
"Niemand
kann Farbe machen!
Bei
der Farbenherstellung lŠsst sich der Farbton eines Farbstoffes
gezielt durch VerŠnderung der MolekŸle der Mischbestandteile
verŠndern. Dabei spielen die beigemischten Pigmente eine gro§e
Rolle. Das sind jene Stoffe, die sich in der Anstrichlšsung,
die ja auch noch andere Eigenschaften wie BlŠueschutz, HŠrte
oder ElastizitŠt etc. etc. haben soll, nicht auflšsen. NIE aber
wird eine "Farbe" gemacht, sondern immer werden eben
Eigenschaften verŠndert wie sich der Anstrich dem Licht gegenŸber
verhŠlt. Die Deutsche Sprache ist also ungenau, denn "Farbe"
lЧt sich streng genommen Ÿberhaupt nicht machen Ð nur ein Anstrich."
(von
vorne) |