2.
Tag: Das Drama nimmt seinen Lauf
Spannung
und Spannungslšsung - Das hinzukommende Dritte als noch Unbekanntes
- Die AutoritŠt des Fremden: Der Wille zur Annahme und "Verkaufen"
- Die Wende als Kollaps des Falschen - Der Trugschlu§ als Gegenausschlag
- Das Ergebnis als Entlassen von GelŠuterten - Geht das Leben immer
gut aus?
Manipulation,
Wahrheit und Nachhaltigkeit - RationalitŠt, ErklŠrung und Darstellung
- Der Schreibende als Dramenmaschine: Schreiben und Literatur - Rahmenbedingungen
- Stil und Inhalt
Nach
Bedarf: Verfassen von erzŠhlenden Texten - PrŠsentation im Teilnehmerkreis
und Diskussion
3.
Tag: Public Relations - Konzeption und Praxis
Was
ist PR und warum macht man …ffentlichkeitsarbeit - Kaufen ist Zustimmen
im Erkennen - Kann ein interessensgesteuerter Text wahr sein? Vom
Suchen des Guten - PR und Literatur - Die Dimensionen einer …ffentlichkeitsarbeit
(Spezifische Information - Meinungsbildungsprozesse - Grundstimmung)
- Kennen Sie Ihr Unternehmen? - Firmenziele, Corporate Identity und
Zielgruppendefinition - Medienwahl
Inhalte
(Produkt-, Firmen-, Ereignisinformation) - Fakten und Information
als ratonale Entscheidungsgrundlage, Stimmung als Schuhlšffel - Was
ist fŸr wen interessant? - Was Sie wissen, wei§ nicht ihr Leser: StandardsŠtze
- Sagen Sie sich nicht zweimal aus - Public Interest als TrŠgerbotschaft
und Indikator fŸr Aufnahmebereitschaft - Gesamt-Konzeption einer adŠquaten
PR
Der
Redakteur als Zielperson: StreichfŠhig mu§ er sein - Schreiben aus
der Sicht des Mediums - Verfassen von PR-Texten: Gliederung, Form
- Das Kurzdrama des ersten Absatzes - Die Stufen in die Tiefe - Text
und Bild - Wer nichts sagt redet doch - Leseverhalten bei Zeitungs-
und Buchlesern
SEMINARKONZEPT
ãLIED - TEXT UND KOMPOSITION
Kombinationsveranstaltung
fŸr Text- und Tondichter
Verantwortlich
fŸr Text: Eberhard Wagner
Verantwortlich
fŸr Ton: N. N.
Ziel
des Seminars: In zwei getrennten Gruppen und doch mit immer wiederkehrenden
wechselseitigen Konsulationen gefŸhrt sollen Grundlagen fŸr die Verfassung
von Liedern erarbeitet werden, die jeden Teilnehmer in die Lage versetzen
sollen, zu beachtende Eigenheiten im Schaffen der jeweiligen ErgŠnzungssparte
(Musik oder Text) im eigenen Werk zu berŸcksichtigen. Dadurch sollen
sich dem Kunstschaffenden wie auch dem ãHobbydichter" Wirkensbereiche
besser erschlie§en, in denen es auf Zusammenarbeit mit anderen Kunstsparten
ankommt.
Nebenziele
sind: Schaffen von Kontaktmšglichkeiten und Erfahrungsaustausch, sowie
eine Chance auf Neudurchblutung des eigenen Schaffens, die die grundsŠtzliche
Reflexion der Arbeitsbereiche bietet. Daneben sollen durch einen ruhigen
Seminarablauf und konzentrierte Einzelbetreuung Momente der Inspiration
ermšglicht und in Form zusŠtzlicher Freizeitangebote (Besichtigungen,
Theater- oder Konzertbesuch, SpaziergŠnge, evtl. Spirituelles Programm)
der Mu§e-Wert verstŠrkt vorhandenbleiben.
5
Tage (Abend bis Abend);
Seminarort:
Waidhofen/Ybbs
Voraussetzungen:
Proben aus dem Schaffen der Teilnehmer sind vorab einzusenden um in
einer Vorauswahl mšgliche Partnerschaften einschŠtzen zu kšnnen
Zielpublikum:
Kunst- und Kulturschaffende, aber auch FreizeitkŸnstler bzw. alle,
die sich fŸr das Thema ãLied" interessieren
Ausschreibung
Ÿber/in: Musikschulen šsterreichweit, Literaturzeitschriften bzw.
Literaturkreise, Volkshochschulen, Fortbildungsvereinigungen
Minimale
Teilnehmerzahl: 2 mal 6; Maximale Teilnehmerzahl: 2 mal 12
| Ablauf |
Gruppe
Lied |
Gemeinsam |
Gruppe
Text |
| 1.
Abend Anreisetag |
|
EinfŸhrungskonzert
der Seminarleiter mit Beispielen aus ihrem gemeinsamen Schaffen |
|
| 1.
Tag |
|
EinfŸhrungsvortrŠge
und Diskussionen zu Kunst, Musik- und Textaufbau |
|
| 2.
Tag |
Erstes
Verfassen |
|
Erstes
Verfassen |
| 3.
Tag |
|
Austausch
mit Diskussion von Problemen der ZusammenfŸhrung der beiden
Gattungen, Austausch an zu findende jeweilige Partner der anderen
Sparte der verfa§ten Dichtungen |
|
| 4.
Tag |
Musik
vom Text |
|
Text
zu Musik |
| 5.
Tag |
|
Erfahrungsaustausch
unter Anleitung, Einstudieren der Lieder, wobei die Teilnehmer
selbst vortragen bzw. Singen wie auch auf jeweiligen Instrumenten
spielen sollen |
|
| Abend
5. Tag |
|
…ffentliches
Abschlu§konzert |
|
Waidhofen,
am 23. Februar 2000
Seminar
ãErzŠhlen Ð Schreiben"
Ziel
des Seminars: Ausgehend von eigenem ErzŠhlen der Teilnehmer wird untersucht,
was ErzŠhlen Ÿberhaupt ist und welche Rolle es in unserem Leben bzw.
im Leben der Menschen spielt. Anhand dieser Geschichten wird den Eigenarten
des ErzŠhlens und mšglichen Einflu§faktoren nachgespŸrt.
Vom
mŸndlichen ErzŠhlen her wird die Beziehung zum Schreiben ergrŸndet,
die jeder der Teilnehmer hat und Grundfragen des schreibenden Darstellens
behandelt - ErzŠhlformen wie auch persšnliche Voraussetzungen betreffend.
Durch den bewu§teren Umgang mit dem Entstehen von Texten soll Hilfestellung
zum punktgenaueren Schreiben gegeben werden. Die Inhalte werden je
nach Interessenslage der Teilnehmer gewichtet. Auch persšnliche Beratung
in Zusammenhang mit bereits verfa§ten oder beabsichtigten Texten ist
Ð wenn gewŸnscht Ð mšglich.
Zielpublikum:
Alle, die sich fŸrs ErzŠhlen interessieren bzw. gerne erzŠhlen Ð sei
es aus autobiographischem oder aus egal wie gelagertem literarischem
Interesse. Auch Nur-Leser werden davon profitieren und literarische
Texte mit anderen Augen sehen kšnnen.
Inhalt
in Stichworten Ð behandelte Themenkreise:
MŸndliches
ErzŠhlen: Was ist hat etwas zu erzŠhlen + Was kann erzŠhlen? Wirklichkeit
teilt sich mit + Selbst erzŠhlen Ð Mitteilen von sich + Mitteilung
und Kennen Ð Kennen und Gemeinsamkeit + Die Rolle von Geschichte(n)
in unserem Leben + Autobiographisches ErzŠhlen + ErzŠhlen ist Darstellen
+ Wirklichkeit als fragmentarische Mitteilung und ErzŠhlen + ErzŠhlen
macht sichtbar, was uns bewegt und geformt hat + ErzŠhlen Ð Formen
und Strukturen + Was ist eine ErzŠhlung (was ist Handlung? (Die Handlungsbšgen
...) + ãWas ist, sieht man aus seinem TŠtigsein" in der Zeit
Aussage
und Ÿbergeordnete Sicht (vom †berschauen) + Mimetik und Darstellung
+ Was ist Aussage? Direkter und indirekter Inhalt + Die direkte Aussage
als Offenbarung + Weltsicht und Aussage + Vom ãPunkt" in einer
Geschichte + Wille, Absicht und ErzŠhlung + Die HŠnde in der Welt
+ Willenlosigkeit/Absichtslosigkeit + Wer verwundet ist, will seine
Wunden schŸtzen: Die versteckten Absichten + Der Guckkasten Erinnerung
+ Erinnerung und Wirklichkeit + Selbsterkenntnis und Freiheit + Wahrheit
als vollkommene Darstellung + Man kann nur aus seiner Sicht schreiben:
Nur wer am eigenen Hosenboden sitzt kann beobachten + Vom Reden Ÿber
mich zum Darstellen von Welt
ErzŠhlen
Ð wovon? + Was tut man im Schreiben + Schreiben als Retten der Welt
vor dem Vergessen Ð Teilhaben lЧt, wer erzŠhlt + ErzŠhlen und ErzŠhlung
als literarische Form + WorŸber sollte man schreiben? + Schreiben,
worŸber man reden kann + Schreiben, wie man spricht + Rhythmus der
ErzŠhlform (Inhalt und ErzŠhlform) + ErzŠhlform und Wirklichkeitsbogen
+ Wieviele Ideen vertrŠgt eine ErzŠhlung Ð wieviele braucht sie? +
Schreiben, Zeit und †berarbeitung + Mšglichkeiten des schreibenden
ErzŠhlen