Auftragsarbeiten

Beispiel: 15min. Sketch fŸr eine Abschlu§feier


Das kleine Mi§verstŠndnis


Sketch

3.

ErzŠhlerin/XXX Nun wu§te ich, was ich insgeheim befŸrchtet hatte: Da§ ein Kunde von mir verlangen kšnnte, die Ware auch selber zu demonstrieren Ð ich nicht mit Beobachten durchkam, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Ich konzentrierte mich aber gewandt auf meine Verkaufsprovision und so kostete es gar nicht mehr so viel †berwindung ... ich tat dieser illustren Gesellschaft den Gefallen. Mit dem sicheren Vorsatz, es bei dieser Ausnahme zu belassen. Ich mu§te mir ja erst eine andere Strategie erarbeiten.


(XXX tritt mit steifer Haltung und unsicher auf, als fŸhrte sie etwas vor)

Ringlotte Unglaublich facettenreich ... sie fŸhlen sich sichtlich wohl?
Frauentraum (zu Kršbi) Also: mit einem Schlag kann man sich vorstellen, da§ das MehringerÕsche pŠdagogische Konzept der Einbindung kšrperlicher Naherfahrung lebendiger Wesen fŸr ALLE Beteiligten GROSZE Vorteile bringt.
Pflanzer Man mu§ das Weiche der Pelze einmal fŸhlen ... blubb blubb blubb
Ringlotte Unterstehen Sie sich!
Frauentraum Paatschhhh ... (imitiert Pflanzer)
Pflanzer Ich zitiere nur Kollegin Mehringer!
Ringlotte Die ja wohlweislich nicht anwesend ist. Sie wu§te wohl, was uns erwartete, und nun ...
Frauentraum Wahrscheinlich amŸsiert sie sich bei der Vorstellung, was wir hier treiben. Ist ja fŸr sie nicht neu ... Das habtÕs jetzt aber nicht von mir!
Kršbi €hemmm ... was treiben wir? Ich habe einen Moment ...
Meyer (hebt ein KnŠuel roter FŠden vom Boden auf, reicht es Kršbi) Ich bitte um mehr Aufmerksamkeit! Wenn uns da jemand sieht ... ich bin mit den Nerven schon všllig herunter! (zu XXX) Haben Sie eine Toilette?
(Die VerkŠuferin weist Meyer den Weg)
Kršbi Ah ja ... sie meinte, die WŠrme und NŠhe eines menschlichen Organismus wŸrde im Menschen eine ganz andere Erfahrung seiner selbst auslšsen ... wie sind wir jetzt auf dieses Thema gekommen?
Frauentraum (reicht ihm vom Boden ein KnŠuel roter FŠden) Sehnen wir uns nicht alle danach? Nach NŠhe und WŠrme ...? Das sollte per Gesetz verordnet werden.
Ringlotte Ich sag Euch ... das ist alles gar nicht so weit weg.
Pflanzer (zu Ringlotte) Was ist Ihre Meinung dazu, Frau Kollegin Ringlotte? (zu XXX) Probieren Sie das bitte einmal!
XXX (Sie tritt mit dem nŠchsten StŸck auf, zeigt es ihnen)
Kršbi Mir ist das alles viel zu ... Wir haben uns ganz am Anfang Gedanken darŸber gemacht, wie ...
Frauentraum Sie mŸssen sich innerlich lšsen! Frei und vorurteilslos werden ... das ist unser Evangelium!
Ringlotte So wie Sie?
Kršbi (zur VerkŠuferin) Njjja, das ist jetzt nicht so gut angekommen ... danke, es reicht schon.
Ringlotte Sie €rmste ... geht es Ihnen auch gut?

 
     
johannes
darstellung
ambrosius
sprache
EBERHARD
stimme
WAGNER
©
wort
   
 
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