CHARAKTERE - HELENA - Der Film - von Eberhard Wagner

 

HELENA SURBEER Zum Zeitpunkt der Haupthandlung, 1996, ist sie 27 Jahre alt. Sie ist ca. 173 cm gro§, hat dunkelbraunes Haar, ist au§ergewšhnlich hŸbsch, mit gro§en braunen Augen, schulterlangem, leicht gewelltem Haarschnitt, schmalen HŠnden und schlankem Kšrperbau. Sie arbeitet seit 5 Jahren im BŸro der Firma Kowalsky, GemŸse- und Frischwarengro§handel als SekretŠrin, lebt alleine in einer Wohnung an der Dash-Promenade, hat weder Auto noch Telefon (das ihr ihre Einsamkeit noch deutlicher machte.) Wenngleich sich in diesem Alter bereits erste Verfallserscheinungen ihres Lebenswandels ankŸndigen, vor allem aus ihrem starken Alkoholgenu§, wirkt sie auf MŠnner hšchst anziehend.

Geboren in eine konfliktreiche Ehe der Eltern wird sie von der Mutter unbewu§t fŸr schuldig an deren UnglŸck erklŠrt. Helena ergreift deshalb frŸh Partei fŸr ihren Vater. In der Suche nach weiblichen Identifikationsfiguren ergreift sie das Beispiel der Lehrerin, und nimmt an deren Verhalten Ma§: Sie meint, ihrem Vater die GefŠhrtin zu ersetzen und legt sich zu ihm ... und wird von ihm im Alter von 8 Jahren mi§braucht. Doch gegen ihre Erwartungen solidarisiert sich der Vater mit der Mutter und Helena fŸhlt sich ausgesto§en. Sie schlie§t sich immer mehr ab und lebt ihre eigene Vorstellung von Freiheit, die Ungebundenheit meint.

Aus einer wilden und fŸr sie in vielem entwŸrdigenden Jugend heraus findet sie sich in všlliger Isolation wieder. Wie eine einsame Wšlfin holt sie ihre BettgefŠhrten. Unbewu§t aber sehnt sie sich nach Gemeinschaft, und die RŸckkehr in ihr Elternhaus lŠ§t dies aufbrechen. In einer Art Torschlu§panik beschlie§t sie, ihr Leben zu Šndern. Und fŠllt in ihrer Angst vor dem Alleinsein auf ihren kŸnftigen Schwager herein. Sie fŸhlt, da§ er sie ausnŸtzt, und keine Sicherheit bietet, aber sie will sich selbst tŠuschen, weil sie endlich ihr Ziel erreichen will. Und wird in immer grš§erer Angst von ihm abhŠngig, lŠ§t sich schlie§lich von ihm immer schwerer demŸtigen, bis er ihr alle Hoffnung raubt und sie ihrem Leben ein Ende bereiten will. Dieser Tiefpunkt wird zur všlligen Auslšschung, als sie obendrein noch vergewaltigt wird: Nichts scheint sie mehr zu sein.

Doch dieses všllige Zerbrechen rei§t ihr auch alle Schleier der SelbsttŠuschung fort, und sie findet brutal befreit von Trugbildern einen Neuanfang. Helena ist eine sehr intelligente Frau, und hat erstaunlich viel Kraft. Sie hat viel mit dem Vater gemeinsam, wŠhrend ihr Schicksal auffallend parallel zu dem ihrer Mutter verlŠuft. So wie das gesamte Familiengeschehen sehr viele Parallelen aufweist, die die Auswirkung von erblicher Disposition in das Lebensschicksal zum Hintergrund haben.

 

ADOLF SURBEER 44 Jahre, krŠftiger, gedrungener Kšrperbau, breiter (sehr intelligenter) Kopf, arbeitet als Versandleiter bei einer Lagerhausgenossenschaft (seit 1978) Auto: Nissan Cherry, rot. Er ist eigentlich zum KŸnstler geboren (Maler), doch kommt dies aufgrund seines Schicksals (sein Vater ist ein durchaus liebenswertes Filou, die Mutter mit den Alltagssorgen eingedeckt) nie zur Wirklichung. Durch Zufall setzt er einen Anfang in seiner ersten Dienststelle, wo er auch auf die hŸbsche Ruth Hasselbrock trifft. In der Trostlosigkeit, in der sich beide befinden, klammern sie sich aneinander und Ruth wird schwanger. Adolf, der der Welt všllig als Fremder gegenŸbersteht und nie hŠtte sagen kšnnen, was er eigentlich wolle (als KŸnstler in einer lŠndlichen Umgebung voller Unverstand stŠndig Ÿber dem Nichtfiguralen schwebend, soda§ er sich zu Anfang nicht finden kann) heiratet Ruth, weil es das nŠchstliegende ist.

Aber die Ehe wird zur Hšlle fŸr ihn: Was er auch angreift, es scheitert. Helena wird ihm zum einzigen Halt in der Liebe, beide stehen der Mutter gegenŸber. Seine Haltlosigkeit fŸhrt zu hohem Alkoholkonsum und noch grš§erem Selbstverlust, soda§ ihm der geschlechtliche Akt mit seiner Tochter wie "passiert". Noch dazu, wo er als KŸnstler hoch apperzeptiv veranlagt ist und deshalb (nicht figural im kŸnstlerischen Werk verankert) mit den sinnlich-erotischen EindrŸcken nicht verantwortlich umgehen kann. Doch in seiner Schuld, die den Bezirken der Selbstverurteilung entstammt, duckt er sich unter das Joch seines Lebens uns ist froh, als sich seine Frau mit ihm solidarisiert, ihm so Deckung Helena gegenŸber bietet.

Aus dieser Schuld heraus versucht er sein Leben durch ein weiteres Kind zu befestigen, ŸberlŠ§t aber gleichzeitig Ruth das Kommando in der Familie: Sabine bleibt ihm všllig fremd. Er degradiert sich selbst zum Lakaien seiner Frau und ist froh, wenn er irgendeine BeschŠftigung am Haus findet, die ihn von sich ablenkt. Die Erotik aber hat auf ihn nach wie vor eine Wirkung, vor der er nur fliehen kann. Und sie tritt ihm - der zurŸckgezogen lebt - in erster Linie in Form der Tšchter entgegen. Er versucht, zu Sabine Kontakt zu finden, aber es mi§lingt. Seinem Schwiegersohn steht er von allem Anfang distanziert gegenŸber, denn der reprŠsentiert eine Welt, die er unterbewu§t všllig ablehnt: Die Welt des Heute, des Technizismus, der modernen Welt. Zu Helena verbindet ihn nach wie vor viel.

Als er erkennen mu§, da§ sie von der Welt všllig ausgesto§en ist, zu deren Abschaum geworden ist, versucht er sich zum vŠterlichen Handeln aufzuschwingen. Aber aus SchwŠche mi§lingt es, und in einem Akt der Selbstverurteilung - denn ihm bleibt nur die Ratio mit peripherem Moralismus, um sein Leben zu lenken, seine persšnlichen ethischen Anschauungen haben ihm ja gezeigt, wohin er kommt: Zum KinderschŠnder - versucht er, sich das Leben zu nehmen. Und selbst das mi§lingt ... als groteske Wendung des Schicksals. Die aber doch Hoffnung bietet. Denn er Šndert sich nicht wirklich; seine €nderung wird ma§geblich vom Verhalten von Ruth abhŠngen.

 

RUTH SURBEER geb. Hasselbrock. 44 Jahre zum Zeitpunkt der Handlung. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie als von der Umgebung bestauntes, NesthŠkchen des Vaters, der einen Reiterhof besitzt. Und der stirbt, als sie sieben Jahre ist. Von da an ist ihr Leben ein einziger Absturz: In der Obhut der Šlteren Schwester, die in zutiefst unglŸcklicher Ehe lebt, zieht sie sich zurŸck, wŠchst verwildert heran, stets aber im Traum von einem Besseren, als das sie sich fŸhlt. In ihrer Heimatlosigkeit und jugendlichen VertrŠumtheit lŠ§t sie sich - ein bildhŸbsches MŠdel - mit dem "KŸnstler" Adolf Surbeer ein, der zufŠllig am Hof ist, und wird prompt schwanger.

Aber bald erkennt sie, da§ ihr an seiner Seite ein armseliges Leben blŸht, und wird immer unzufriedener und macht ihm das Leben zur Hšlle. Er und vor allem ihre Tochter Helena sind schuld daran, da§ sie mit so jungen Jahren schon ihr Leben verpfuscht hat. Sie engagiert sich in der kirchlichen Frauenbewegung, die ihr GefŸhl der Unzufriedenheit weiter anfacht und scheinbar objektiv begrŸndet. Sie ahnt mehr, als sie wei§, da§ Adolf Helena mi§braucht hat. Und benutzt Helena als verlŠngerten Arm ihrer MachtausŸbung Ÿber ihn. Die Entwicklung von Helena bestŠtigt sie in ihrem Willen, sie všllig aufzugeben.

In Sabine aber findet sie endlich "ihr" Kind. Sie versucht, aus ihr ein Kind aus gutem Hause zu machen, und rŠumt ihr alle Hindernisse aus dem Weg. †bersieht aber, da§ SabineÕs Charakter immer schwŠcher wird. Dennoch scheint sie am Ziel ihrer TrŠume - der Hineingenommenheit in hšhere gesellschaftliche SphŠren - als Sabine sich mit Victor Dšrrich verlobt: Bester Stall aus BonviŽ. Diese Hoffnung will sie mit allen Mitteln absichern.

Daneben aber sucht sie selbst noch ihr eigenes GlŸck, auch wenn sie kšrperlich verfallen, schon etwas zu dick mit verbissenem Gesichtsausdruck ist. Nicht zuletzt ist sie Hypochonderin, die durch ihre vermeintlichen Leiden von der Umgebung Zuwendung erpressen will; und eine Ausrede hat, warum sie sich všllig gehenlassen kann. Nicht aber auf ihren Verkaufsreisen, wo sie aufblŸht: Sie hofft auf den MŠrchenprinzen. Auf jener nach Paris scheint ihre Hoffnung - auf die sie sich wie stets akribisch vorbereitet - zu erfŸllen: Ein junger Mann, voller PlŠne, und voller Entschlossenheit, das Gegenteil von Adolf also. Sie ist durch lange TrŠumerei darauf vorbereitet, und glaubt nun an ihre Stunde. Doch sie wird bitter enttŠuscht. Und in dieser EnttŠuschung erfa§t sie erstmals, da§ sie etwas besitzt: Da§ ihr Leben trotz seiner Verbogenheiten etwas aufweist, das anderen fehlt, ein bescheidenes und vorhandenes GlŸck, das sie bisher jedoch nicht achtete. Und mit den neuen Augen, mit denen sie nun ihre Lage sieht, meint sie plštzlich auch, Adolf wirklich zu lieben als der, der er ist.

SABINE SURBEER Zum Zeitpunkt der Haupthandlung ist sie zarte 19 Jahre alt, und ein sehr hŸbsches MŠdchen: Mit blondem Haar, einem schšnen, jugendlich-frischen Kšrper, und blauen Augen. Lebt noch bei den Eltern. Arbeitet bei einem BaustoffhŠndler in Trobeau, kein Schulabschlu§, hat schon mehrmals die Arbeitsstelle gewechselt. So wie vorher die hšhere Schule, den Klavierunterricht, den Ballettunterricht ... hat sie alles stets abgebrochen weil zu nichts Ausdauer.

Praktisch nur von der Mutter erzogen, die den Vater vor ihr stets lŠcherlich degradierte, hat sie nie gelernt, Ÿber sich hinauszusteigen. Sie verkšrpert das Lustprinzip, den Spa§, der ihr Leben ausfŸllt. Folge davon, weil ihr Ruth stets Konsequenzen aus ihrem Leben vorenthielt, alles geradebog. Aus diesem Spa§gefŸhl heraus nimmt sie auch ihre bevorstehende Verheiratung mit Victor leicht, der ihr dennoch eine Fortsetzung ihres lustbetonten Lebens verspricht - dafŸr verzeiht sie ihm auch Fehltritte. Einerseits imponiert ihr Helena, doch weit mehr noch verachtet sie sie und sieht sie als Konkurrentin, die sie ausstechen will. Und auch kann. So, wie sie auch den Vater verachtet, der ihr nichts zu sagen hat.

Sie sucht in allem den aktuellen Kitzel, weicht jeder Schwierigkeit aus. Sabine ist der flachste Charakter der Geschichte, und am einfachsten auszurechnen. Als ihr die Mutter die †berschreibung des Hauses ankŸndigt, sichert sie sich zum einen ab, da§ damit keine Pflichten entstehen (Sorge fŸr die alten Eltern), und kšdert damit Victor nach einem ZerwŸrfnis. Darin offenbart sich ihre wirkliche KŠlte, die hinter der Fassade des fršhlichen MŠdchens verborgen ist: Nur um eines noch grš§eren Spa§es wegen lenkt sie ein. Und trifft damit prompt die am wenigsten tragfŠhige Entscheidung. Denn sie lŠ§t sich von Victor blenden, und wird noch bitter lernen mŸssen: Im Grunde wird sich in ihr das Schicksal von Ruth weitgehend wiederholen.

 

BERNHARD ZIEGELBAUER Er ist zum Zeitpunkt der Handlung 32 Jahre alt. Bewohnt das Obergescho§ im Hause seiner Eltern. Arbeitet mit Helena in leitender Position bei Kowalsky, GemŸse- und Frischwaren-Gro§handel. Schulbildung: Handelsakademie-Matura. FŠhrt einen roten Ford Fiesta. Linkisch, sparsam bis geizig, etwas naiv, ein richtiger netter Kerl, der gerne glucksend lacht. Er ist ein TrŠumer, der sich alles im Kopf bereits vorstellt, und so vergi§t, da§ die Wirklichkeit Taten braucht, um bezwungen zu werden. So versponnen ist er schon in seine TrŠume von ErfŸllung, da§ er auf linkische Weise auch seine Chance scheinbar verpa§t.

Bernhard ist ein Einzelkind, verwšhnt und umsorgt von seiner Mutter und seinem ein wenig zu liebevollen (und damit schwachen) Vater. Erst allmŠhlich - als ihm die Mutter Helena ausreden will - erfa§t er, da§ er sein Leben selbst in die Hand nehmen mu§, und das bedeutet auch eine Ablšsung vom Elternhaus. In GesprŠchen mit seinem Gro§vater, Dr. Estlect, erfa§t er eine Haltung, die ihn zum Handeln befreit: Da§ das Leben ein ernsthaftes Spiel ist.

Seine dunklen Charakterseiten werden nur angedeutet: Als Muttersšhnchen von Natur aus ein wenig schwŠchlich, sucht er in Helena im Anfang dadurch zu punkten, als seine Haltung ihr gegenŸber die Hoffnung ist, vom Gefallenen (als die er Helena zweifellos sieht, denn sie wird ja auch im BŸro der Firma entwŸrdigend behandelt) Dankbarkeit zu ernten. Indem er sich als Alternative allen anderen gegenŸber anbietet. Die ihn nicht mšgen, denn er hat etwas Streberhaftes. Er schmeichelt sich gerne ein, ist (noch) kein fester Charakter, der er gerne wŠre. Und so steht er auch hilflos der Situation gegenŸber, als er Helena verliert. Er hat zuwenig dafŸr getan, ganz einfach.

AllmŠhlich aber offenbart sich ihm die Zuneigung zu Helena als eigener Wille, dem er treuer zu sein hat als seiner bisherigen Maxime. Er lšst sich vom Elternhaus und tut doch noch den entscheidenden Schritt: Er macht Helena den Heiratsantrag. Nachdem er vorher unbewu§t ein wenig mit schuld war an ihre všlligen Vernichtung.

Bei ihm zeigt sich am stŠrksten die Verkettung der Wirklichkeit in unbewu§ten Handlungen, die doch einen tragenden Sinn im Leben der anderen erhalten. Seine innere Stimme "stimmt noch", was sich auch in dem unverhofften und fast zufŠlligen Bšrsengewinn ausdrŸckt. Er ist im Kern doch ein gesunder Mensch.

 

VICTOR D…RRICH: 26 Jahre, hat in Minimalzeit sein Studium als Bester abgeschlossen. Arbeitet seither (zwei Jahre) bei Drumbish-Derivations als Controller, vor. leitet er das Cash-Management und hat deshalb gute Verbindungen zu Banken. War engstens mit seiner Mutter verbunden, die bei einem Motorboot-Unfall ums Leben kam, als er neun Jahre alt war. Beide wurden vom Vater, einem der reichsten BŸrger von BonviŽ und hochangesehen, abgelehnt. Er immer als verweichlichter Bube vom Vater - einem Selfmademan aus gutbŸrgerlichem Hause, der nach dem Kriege sein Geld mit verschiedenen GeschŠften gemacht hat - verhšhnt. So versucht immer wieder, diesem seine Leistungskraft zu beweisen, und weicht dabei einmal von dem Prinzip ab, da§ wirkliches Vermšgen nur langsam und solide wŠchst, ab, traut seiner eigenen EinschŠtzung ... und verspekuliert sich gewaltig: Seine Risiko-Investition in Beta geht všllig daneben.

Victor versteht sich gut mit seiner Stiefmutter, der dritten bereits. Ein moderner Yuppie, der sich unwahrscheinlich viel auf seine Bildung einbildet und sich unbedingt zur geistigen Elite zŠhlt: Einer, der wei§, wo es heute langgeht. Wird mit seiner subalternen Stellung nicht fertig (wie alle Controller, die viel wissen und nichts entscheiden dŸrfen), hofft auf eine gro§e Karriere. Im Grunde aber ist er zutiefst verunsichert, wenn er sich nicht in gewohnten und kontrollierbaren Umfeldern bewegt.

Ha§t sich fŸr seine SchwŠchen, und macht dafŸr eigentlich seine Mutter verantwortlich, denn er bemerkt, da§ ihre Weichheit, die in ihm steckt, ihm hinderlich ist, seinem Vater zu genŸgen. Als er zu scheitern droht, schlŠgt sich dieser Ha§ auf Helena nieder - denn Victor verachtet im Grunde jede Frau. Ab dem Zeitpunkt, wo er das Umfeld der Surbeer-Frauen mehr erkennt, betrachtet er sie als unterlegen und wagt sich nach vor. Doch sein VerhŠltnis ist pseudologisch, er lebt in Phantasmorgien, die er er rŸcksichtslos bei Helena auslebt.

Spielt seine geheimnisumwitterte Stellung aus (auch eine Controller-Krankheit) um sich wichtig zu machen. Braucht seine Kollegen, doch in diesem Milhieu verachtet jeder jeden. Hat im Grunde Schwierigkeiten, einen eigenen Willen zu formulieren: Seine Willensentscheidungen orientieren sich an dem, was allgemein gesellschaftlich akzeptiert und verlangt wird. Deshalb kommt ihm auch die gesellschaftliche Akzeptanz der freizŸgigen SexualitŠt sehr entgegen, denn so kann er vor sich abgesichert seine GelŸste ausleben.

In ihm und Sabine vereinen sich die gesellschaftlichen Schichten, die nur noch das Geld unterscheidet, aber sich lŠngst in der Verfallenheit und im geistig gleichen Niveau finden, selbst wenn er nach verschiedenen Ma§stŠben zur heutigen Elite zŠhlt. Sein Ha§ auf Helena grŸndet auch darin, als er bei ihr einen SchwŠcheausbruch hat, den er sich selbst nicht verzeiht - weshalb er sie noch brutaler demŸtigt und benŸtzt. Wie bei solchen "Vernunftmenschen" Ÿblich: Er fŠhrt ein vernŸnftiges Auto, einen VW Golf, schwarz.

 
     
johannes
darstellung
ambrosius
sprache
EBERHARD
stimme
WAGNER
©
wort
   
 
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