Doch nie sang ich schšner

 

Ich lebt' von Fremder Arbeit

mir galt ihr Spott und Hohn

und mancher Freund der mŸhte

teilte mit mir seinen Lohn

     ... doch nie sang ich klarer ...

 

Nichts hielt mich Ÿber GrŸnden

die tŠglich sich mir boten

Ich zieh mich tiefster SŸnden

es schien nichts auszuloten

     ...doch nie sang ich hei§er ...

 

Und keine Nacht ohn' TrŠnen

die ich nach ihr vergo§

kein Schatten lie§ mich wŠhnen

ob GlŸck sich mir erschlo§

     ...doch nie sang ich inn'ger ...

 

Verzehrte mich in Dammnis

erblickte Hšllenmeer

mu§t zitternd harr'n der Stunden

wo Orpheus sich erklŠrt'.

     ...doch nie sang ich schšner ...

 

Dann packten mich Verruchte

und schleppten mich weit fort

und trieben in die Seele

Entfremdung mir und Mord

     ...doch nie sang ich wahrer ...

 

Schon fror ich diesen Winter

und kaute trocken Brot

da wandte sich's Geschicke

und bannte mir die Not

     ...nur singen aber wollt ich ...

2000

 
     
johannes
darstellung
ambrosius
sprache
EBERHARD
stimme
WAGNER
©
wort
   
 
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