Bleib doch eine Nacht, Marie

 

Bleib doch eine Nacht, Marie

diese Nacht vergeht Dir nie,

flŸstert Dir nicht Mondenschein dieselben sŸ§en Lieder

wird Dir nicht im Grillenklang beengend schon das Mieder?

Sei doch einmal schwach Marie,

la§ mehr Raum fŸr Phantasie

wenn einmal im Morgengrau'n die Lerchen singen

schwebst Du schon mit Ihnen.

 

Sei doch einmal stark, Marie,

Dein GespŸr das tŠuscht Dich nie,

scheuche mit dem WohlgefŸhl rasch fort die dunkeln Nebel

nimm auch noch vom Rebensaft ein wenig ins GeschnŠbel.

La§ Dich fall'n, mein Herz, Marie,

meine Arme lŸgen nie

wenn sie Dich mit Leidenschaft zum Himmel kosen

flieht des Lebens Tosen.

 

Sei mir gut, nur jetzt, Marie

la§ doch dieses dumme ăSieŇ

siehst Du nicht wie flehend schon mein Auge Dich begleitet

hšrst Du nicht wie wimmernd fast mein FlŸstern um Dich streitet

Fasse endlich Mut, Marie

glaube nur der Poesie,

die uns wenn wir wollen selbst ins Paradies hebt

das, was GlŸck sich webt.

 

2002

 
     
johannes
darstellung
ambrosius
sprache
EBERHARD
stimme
WAGNER
©
wort
   
 
Home  
   
         
         
         
Der Albatros ARS ACTU - Verein zur Fšrderung der KŸnste