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Ein
alternder, mde gewordener Puppenspieler, der mit seiner Klappmaulpuppe
"Mister X" gr§ten Erfolg hatte, ja diese Puppe zu einem
Markenzeichen aufgebaut hat, die das Tagesgeschehen kommentiert
und im ganzen Land bekannt ist, lebt verbittert und zurckgezogen
in einer vergammelten Wohnung in Amsterdam, umgeben von Mll und
vielen Puppen. Nach seiner Abschiedsvorstellung hlt er Rckschau
auf sein Leben und stellt fest, da§ ihm alles versagt blieb -
weil er alles, was er als Identitt aufgebaut hat in die Puppe
gelegt hat. Ihm selbst aber fehlt das Entscheidende: Liebe, ein
kleines Stck Glck. Da wre auch die Inspizientin seines Stammtheaters,
die ihn in ihrer jugendlichen Frische bezauberte und die er insgeheim
immer geliebt hat. Aber als er ihr unbeholfen Avancen macht, weist
sie ihn zurck.
Verzweifelt
will er sich das Leben nehmen, da beginnt seine Puppe "Mister
X" zu sprechen. Gar nicht verwundert geht der Puppenspieler
auf ein Gesprch ein. Und die Puppe scheint in ihrer Argumentation
unschlagbar, ist dem Meister immer einen Schritt voraus. So fhrt
sie ihm vor Augen, was er falsch gemacht hat, und nun kann er
die Vergangenheit, die an ihm als Identitt klebt, nicht mehr
abschtteln. Fast treibt "Mister X" "Poole Poppenspeeler"
(wie der Meister sich nennt) in die totale Verzweiflung - da macht
sie ihm einen Vorschlag: Ob Poole, wenn es der Puppe gelnge,
die Liebe der Inspizientin zu ihm zu erwecken, sie dann zu einem
abgetrennten, eigenen Leben freigeben wrde. Fr die vereinbarte
Zeit mu§ Poole allerdings auf seinen Leib verzichten. Zwar ist
der Meister ein wenig verwundert, aber in seiner Verzweiflung
steigt er auf den Handel ein. |