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Michael J. Behe"Darwins Blackbox" Vor 10 Jahren erregte der Biochemiker und UniversitŠtsdozent Behe mit seinen Thesen in den USA gro§es Aufsehen und wurde (als ma§geblicher Vertreter des "Intelligent Design") viel diskutiert, noch mehr geschmŠht, aber ... nicht widerlegt. Behauptet er wissenschaftlich untermauert doch nicht weniger, als da§ die Biochemie seit 50 Jahren Tatsachen Ÿber die organischen Grundlagen des Lebens zeitigt, die durch Evolution darwinistischen Musters einfach nicht erklŠrbar sind. In seinem umfangreichen und sachlich tiefgehenden, dennoch auch fŸr den Laien (der die vielen Details ohne Verlust des Gesamtzusammenhangs Ÿberspringen kann) leicht zu lesenden Buch, das jetzt auch in deutscher †bersetzung vorliegt, zeigt Behe, da§ ab dem Moment, wo man in Fakten und Details der biochemischen Forschung geht, die gro§en ErklŠrungsmodelle der Evolutionsvertreter všllig versagen und sachlich einfach nicht haltbar sind. Vielmehr drŠngt es sich fšrmlich auf, von einem geplanten Design auszugehen. Das wŠre wissenschaftlich: Aus den erkannten Fakten fŸr die sich aufdrŠngende These offen zu bleiben, da§ es einen Planer gab. Und seien es "Au§erirdische" gewesen, wenn man einer Gottesidee schon nicht nŠher treten will. Weil man das und damit viele Fragestellungen aber rigoros verweigert, verstellt man sich den Blick auf effiziente weitere Forschung und tritt auf der Stelle. Was sich, wie Behe zu dokumentieren versucht, schon alleine an den Publikationen zeigt. Aber das ist nicht das Hauptthema des Buches. Es bleibt zu 4/5 bei reinen wissenschaftlichen Details und Forschungsergebnissen, denn genau das ist ja Behe's Ansatz: Das Detail falsifiziert die gro§e These. Im wesentlichen geht es um das auch von Darwin selbst "gefŸrchtete Einfallstor fŸr Kreationismus" - ob sich nŠmlich Makroevolution (also die Entstehung neuer und so unterschiedlicher Arten) durch Mikroevolution (die durch zufŠllige Mutation und Selektion entstehenden kleinen Schritte der Anpassung und VerŠnderung) erklŠren lЧt - die "graduelle Evolution". Darwin und viele andere nach ihm hofften, da§ sich diese "einstweilen Ÿbergangenen Details", irgendwann schon noch erklŠren wŸrden. Enstweilen sollten wissenschaftlich die drei Axiome der Evolutionstheorien genŸgen: "Evolution spielt eine Rolle ...", "Variaton spielt ebenso eine Rolle ...", und "Unvollkommenheit ist zu erwarten ..." Zusammen mit den ErklŠrungen "vermutlich", "sich vorstellen", "mšglicherweise" und "kšnnte" bilden sie nach wie vor die Fundamente der nie Ÿber meist phantasiereiche Spekulationen hinausgehenden Evolutionisten. Die praktisch immer solche "Blackboxes" (Themen und Details, die man einstweilen einfach nicht angreift) hinterlassen bzw. mehr oder wenig gro§zŸgig damit arbeiten. Behe, der alles andere als "simpler Creationist" ist und keinen Grund sieht, an einer Millirden Jahre alten Erde zu zweifeln, der auch einer These zuneigt, wo "mechanistische Selbstorganisation" und "intelligente Planung" parallel vorkommen, ist aber der Auffassung, da§ die zahlreichen "irreduziblen Systeme", die die biochemische Forschung weltweit entdeckt hat, neben der Tatsache, da§ sich selbst kleineste organische Einheiten (noch unterhalb der Zelle) als hšchst komplex herausgestellt haben, diese "Blackboxes" schon lange gešffnet haben. Und die Forschungsergebnisse wundern machen, da§ immer noch so weitgehend an evolutionistischen ErklŠrungsmodellen festgehalten wird. Denn nach wissenschaftlichen Kriterien mŸ§te eine Theorie, die so wenig ErklŠrungskraft und PlausibilitŠt hat, weil an den Fakten und Details einfach scheitert, ausgeschieden werden. Stattdessen wird organisiert und aggressiv versucht, Wissenschaftler die diese SchlŸsse formulieren, zu diskreditieren, welcher Druck auch ausreicht, die ŸberwŠltigende Mehrheit der Forscher auf diesem Gebiet insoweit bei der Stange zu halten, als sie es nicht wagen, das Offensichtliche zuzugeben. Denn fundierte Modelle, wie evolutionistisch die wissenschaftlichen TatbestŠnde erklŠrt werden kšnnten, gibt es nicht. Stattdessen wird dieser neuzeitliche Mythos, von dem auch Behe der Meinung ist, da§ er in ein paar Jahrzehnten als kleine und belŠchelte Episode meschlicher Verirrung angesehen wird weil er wissenschaftlich untauglich ist, mit geballter Meinungsbildungskraft aufrecht erhalten. Wissenschaftliche Redlichkeit aber braucht Ergebnisoffenheit, auch wenn das Ergebnis des Forschungen bedeutet, da§ man damit leben mu§, da§ die Fachdisziplin an jene Grenze gelangt, wo sie ihren Gegenstand aus sich selbst heraus nicht mehr erklŠren kann. (22.7.07) R. Junker/S. Scherer "Evolution - Ein kritisches Lehrbuch", Vlg. Weyel Ein nach wie vor brennendes Thema. Nicht zuletzt aus dem Anla§ heraus, da§ in manchen Staatender Lehrplan in den Schulen bereits den Hinweis enthŠlt, da§ die Evolutionstheorie nicht haltbar oder nur eine mšgliche Theorie ist - und man auf den Creationismus hinweist. Unsinn, dem der Europarat wie jŸngst (2007) von einem Abgeordneten tatsŠchlich vorgeschlagen, sogar per gesetzlichem Verbot entgegenwirken, den Evolutionismus somit zur Doktrine vorschreiben will? Unwissenschaftlich? Dann lesen Sie zumindest dieses Buch: Auf eine všllig unaufgeregte, sehr weltoffene Weise gehen die Autoren auf die PrŠmissen der derzeit vorherrschenden Form der Evolutionstheorie ein. Und in ganz knapper, den Leser entzŸckenden weil Ÿbersichtlichen Form setzen sie sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen einer Theorie auseinander, die doch von einer FŸlle von GlaubensansŠtzen ausgeht, dies aber einfachhin verleugnet. Ja, man mu§ nach diesem Buch sagen, da§ diese sogar der Wissenschaftlichkeit entbehrt und zumindest in ihrer populistischen Verwendung deutlich ideologische Kennzeichnung hat. Gleichzeitig vermeiden die Autoren, ein naives Modell des "Creationismus" dagegenzustellen, sondern (ich dachte dabei mit Wehmut an Wolff u.Š., die schon in den drei§iger Jahren das Prinzip der Teleologie so wunderbar als Prinzip der Natur aufgezeigt hatten ) sie stellen nicht - oder kennzeichnen dies deutlich - einfachhin ein "zu glaubendes Modell" dagegen, sondern bleiben auf dem Boden laufend in Neuauflagen aktualisierter Erkenntnisse der Naturwissenschaft. Nicht nur nach diesem Buch mu§ man sich fragen, wer oder was hinter der Verbreitung - ja Implantierung! - von Ideen steht, die so deutlich das jedermann zugŠngliche Wahrnehmbare konterkarrieren. Mehr von diesen Autoren und weitere †berlegungen weniger zum Evolutions-Paradigma (H.P. Duerr, Autor u.a. von "Traumzeit": "Die Naturwissenschaften sind lŠngst zu mythenbildenden ErzŠhlformen mutiert!") contra Schšpfungslehre als zu naturwissenschaftlichen Fakten auf www.wort-und-wissen-de Reinhard Knittel: "Die unvergŠngliche Geschichtsdauer der Kirche in ihrer ekklesiologischen Entfaltung", Vlg. P. Lang Von den ersten Seiten weg nimmt einen der fast penibel redliche, wissenschaftliche Ton der Publikation gefangen. In einer ungeheuren Weite geht Knittel der Entfaltung der Glaubenstatsache der im wesentlichen unzerstšrbaren Dauer der Kirche auf den Grund und zeigt, da§ dieser Glaubensinhalt von allem Anbeginn des katholischen Glaubens implizit vorhanden war. Zugleich enthŠlt das Buch eine beeindruckend profunde Kritik verschiedener theologischer Tendenzen der Kirchengeschichte und zeigt - und sei es indirekt - ihre philosophischen Wurzeln. (Luther!) Gro§artig vor allem das letztliche Begreifen der unzerstšrbaren ZusammenhŠnge von Form und Inhalt, das den Leser anweht und grš§te Bedeutung fŸr das SakramentenverstŠndnis hat. Es sieht sehr spezifisch aus - der Profit aus diesem Buch ist aber grundsŠtzlich! Beeindruckend das Literaturverzeichnis bzw. die Hinweise - Ein Ma§stab fŸr Wissenschaftlichkeit! Multa sed multae! Wermutstropfen: Der Preis ... M. Mosebach, "RotkŠppchen und der Wolf", Ein Drama, Vlg. Hoffmann und Campe Ausgehend von der auf liebenswŸrdige unverschŠmte Weise etwas modulierten Geschichte vom RotkŠppchen lЧt der Autor ein Panorama des Abendlandes und seiner Menschen entstehen. In erfrischenden Reimen, deren jede Zeile eine ungeheure FŸlle von Geist enthŠlt, die man nur bewundernd zu Kenntnis nehmen kann (schon gar jemand aus meiner Generation) "trinkt" man aus einer FŸlle von Schšnheit und Wahrheit. Ein Buch, das man immer wieder hernimmt, und das in jedem seiner Teile auch fŸr kurze Erfrischungen gut ist. €u§erst witzig und grotesk! "THEOLOGISCHES", Kathol. Monatsschrift, erscheint 6 mal jŠhrlich, Vlg. Franz Schmitt, Postfach 1831, 53708 Siegburg (i.A. d. Hrsg. U.-P. Lange) Diese bemerkenswerte Zeitschrift ist keineswegs ein rein "theologisches" Fachblatt, wie der Titel verhei§t, sondern ist in seinen BeitrŠgen - in der Regel von nahmhaften Autoren - sehr philosophisch und im Geiste der philosophia perennis als ancilla theologiae orientiert. Es finden sich neben theologischen Abhandlungen, die natŸrlich hŠufig apologetischen Charakter haben und sehr zeitbezogen sind, viele Artikel Ÿber Politik, Kultur, Wissenschaftskritik, Kunst etc. etc. Besonders empfehlenswert auch wegen der Literaturhinweise. Bestellungen direkt beim Verlag, schriftlich. Preis: ca. 30 DM jŠhrl. "Kirchliche Umschau", Nachrichten aus der katholischen Welt. Hrsg. u. Best. Verein St. Petrus Canisius, St. Vinzenz-Haus, D-53809 Rupprichteroth Erscheint viermal jŠhrlich. Man mu§ halt wissen, da§ die Priesterbruderschaft Pius X. dahintersteht, die wenigstens tendenziell - wenn nicht explizit - sedisvakantistisch ist (und damit einen unauflšslichen Widerspruch in sich birgt ...) Gerade aber, weil der Blick "von au§en" kommt kann man scharfe und zutreffende Beobachtungen und Kritiken finden ... aber nicht nur das. Empfehlenswert. Schriftliche bestellen. Preis: ca. 12 DM jŠhrlich. Erst nach der Erstellung meiner Schrift ERKENNEN von mir entdeckt, hat Niedermeyer bereits damals einen Šhnlichen Versuch gestartet, der aber leider kaum weitere Beachtung mehr fand. NatŸrlich finden Sie in meiner Schrift (deren Veršffentlichung in Vorbereitung ist) aktuellere BezŸge und auch eine noch weitere Ausfaltung (v.a. hinsichtlich des Erkenntnisvorgangs), dafŸr ist Niedermeyer wissenschaftlich methodisch grŸndlicher. |
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