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Buchkauf
ist ein wenig wie das Fischen. Man kann endlos darŸber sprechen
und erzŠhlen, aber die wirklichen Tips ... die behŠlt ein richtiger
Fischer fŸr sich, ohne da§ er es wei§. Buchkauf ist etwas Diskretes,
und eine eigene Kunst. Und braucht - vor allem, wenn man nicht unbegrenzte,
oder sogar sehr begrenzte Geldmittel hat - neben viel GefŸhl viel
Erfahrung, die man in Liebe und jahrelangem Beobachten ansammelt.
So erhŠlt man einen Riecher, und der ist prinzipiell unvermittelbar.
Die
meisten meiner BuchkŠufe tŠtige ich seit vielen Jahren antiquarisch.
Das hat GrŸnde im Gegenstand (die Autoren, die ich oft suche, werden
manchmal gar nicht mehr verlegt), aber auch im Budget. Auch wenn
das Internet meine zuvor in langen Jahren perfektionierte FŠhigkeit,
detektivisch und geduldig und mit viel Instinkt BŸcher in Antiquariaten
in ganz …sterreich (und Teilen Deutschlands) aufzustšbern, zu wissen,
wer wo was in welcher Stadt und warum haben kšnnte - es war eine
eigene Wissenschaft, fast Kunst, wo viel Information mit Intuition
zusammenflo§ - ziemlich nutzlos gemacht hat. Heute gibt man in eine
Suchmaske ein Buch ein - und schon hat man im gŸnstigsten Fall eine
lange Liste an Antiquaren, die es sofort liefern kšnnen.
Den
besonderen Reiz freilich, in Antiquariaten und auf BŸcherflohmŠrkten
auf Entdeckungsreise zu gehen, wird die bequeme Internetbestellung
aber nicht ersetzen kšnnen. Noch mehr: wieviele Anregungen und Aspekte
habe ich durch "zufŠllig" beim Stšbern entdeckte Autoren
und BŸcher erhalten. Glaubt man Ÿbereinstimmenden Aussagen von Antiquaren,
wird es aber bald keine Ladenlokale mehr geben. Das Internet hat
den antiquarischen Buchhandel všllig umgekrempelt.
Seit etlichen
Jahren wickele also auch ich meine BuchkŠufe vorwiegend Ÿber Intenet
ab. Seit zwei Jahren verstŠrkt Ÿber den Weltbild-Marktplatz.
Man
wird, sucht und
kauft man šfter, ja bald feststellen, da§ man es immer wieder
mit denselben Antiquariaten zu tun hat - nanetnana. Deshalb
hat das ZVAB,
das noch vor wenigen Jahren den antiquarischen Buchkauf als erster
revolutioniert hat, ein wenig an Sensation verloren. Dennoch sind
nicht alle Antiquariate mehrfach prŠsent, schon mehrmals hat sich
ein weiterer Blick ins ZVAB ausgezahlt, auch bei fremdsprachigen
Suchen.
Immer ein Tip
als Marktplatz bleibt natŸrlich
ebay, hier habe ich schon manches Buch gŸnstig erstehen
kšnnen. €hnliche Funktion erfŸllt willhaben.at.
FŸr …sterreicher
bleibt natŸrlich der Wermutstropfen hoher Versandkosten (antiquarisch),
und šsterreichische Antiquariate nutzen diesen Umstand meist schamlos
aus. Ich sage es offen: Kaum etwas kaufe ich im Lande - meist ist
es erheblich teurer (trotz niedrigerer Versandspesen), und von manchmal
kaum fa§barer schlechter QualitŠt. Oft trifft man hier auf regelrechte
UnverschŠmtheit, und man fragt sich, woher manche die Chuzpe nehmen,
miese Flohmarkt- und Dutzendware als antiquarisches Angebot auszugeben.
Aussage eines Antiquars: "Wenn's einigeht ..." Besonders
in Wien versucht man, das Preisniveau durch Absprachen kŸnstlich
hoch zu halten. Danke. In …sterreich habe ich deshalb nur wenige,
ausgesuchte, verlЧliche Antiquariare, bei denen ich kaufe.
€hnliches wagt
in Deutschland nur selten jemand, obwohl es auch da schwarze Schafe
gibt. ErfahrungsgemЧ sind hier die Schweizer Antiquariate besonders
zu empfehlen, bisher habe ich vor allem die QualitŠt betreffend
nur allerbeste Erfahrungen gemacht. Die frŸher exorbitant hohen
†berweisungsspesen ins (EU-) Ausland sind ja lŠngst gefallen.
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amazon.
de ist mein bevorzugter Buchlieferant fŸr NeukŠufe,
schon gar durch die kostenlose Lieferung. Immer šfter geschŠtzt:
das bei Buchsuchen angezeigte mehrfache Angebot aus alten und gebrauchten
Ausgaben, national wie international. Sogar aus dem hintersten Texas
habe ich so schon BŸcher aufgestšbert, mit sensationell niedrigen
Versandkosten!
Immer wieder mal
kaufe ich bei weltbild.at
oder dessen Ableger, der dezitiert nur Billigangebote und Restauflagen
anbietet, jokers.at/de.
Hier kann man nur jeweils angebotene Gelegenheiten nutzen. |