VIII
   

Die Menschen suchen kein Urteil, sondern GrŸnde, die rechtfertigen. Aber anstatt das einfach (und idealistisch-sentimental) zu verdammen, sollte man es als Hinweis dafŸr sehen, da§ dies eine erinnerte, richtige Ausrichtung der menschlichen Natur wŠre. Die die Schšpfung als Vollkommenes vorliegen hatte, der allem vorausgehender Grund von Natur aus eingeschrieben war und ist. Gerechter Grund ist seiner Natur nach also ein im Konkreten Vorgefundenes.

MŸ§te man nicht von einer vom Menschen ausgehend gefallenen, erbsŸndlich verstrickten Welt ausgehen, mit der Folge des Zwangs zum Urteil. Die die Doppelnatur der Welt begrŸndet, den Begriff der Natur spaltet: In "eigentliche Natur" und "faktisch entstandene Natur". Nicht alles, was in der Natur (wobei Kultur als natŸrliches PhŠnomen des Menschen zu verstehen ist) vorkommt, ist somit auch natŸrlich. Alles aber, was dieser "ersten" Natur nicht entspricht, ist ein Mangel im Insgesamt und langfristig auf dessen Zerfall als Konkretes ausgerichtet.

So erklŠrt sich die Aussage, da§ das Gute nur das sein kann, das auf dauernden Bestand (Ewigkeit) ausgerichtet ist. Und genau das vollzieht der Mensch. Auch in seiner Suche nach Wahrheit, die die Ausrede Ÿberschreiten will.

 
     
johannes
darstellung
ambrosius
sprache
EBERHARD
stimme
WAGNER
©
wort
   
 
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