Friedel Fischer, 1923-1946
   
Ein Grafschafter Leben.
 
   
Die Šlteste Tochter von Heinrich und Agnes Fischer, die schlesischen Gro§eltern von Ambrosius, ging Ende 1945 gemeinsam mit einer jungen Freundin nach hause. Glatz war wie ganz Schlesien  polnisch bzw. russisch besetzt, marodierende Soldateska schikanierte die Bevšlkerung, die ohnehin ab JŠnner 1946 binnen Stunden einen Koffer zu packen hatte, um gen Westen auf offenen Viehwagen verfrachtet zu werden.

Es war lebensgefŠhrlich besonders fŸr junge MŠdchen, und so wurden auch die beiden von Russen bald gestellt und verfolgt. Sie liefen um ihr Leben. Als Friedel sah, da§ kein Entkommen mehr sein wŸrde, rief sie ihrer jŸngeren Freundin zu, sie solle alleine heimlaufen, sie, Friedel wŸrde die Verfolger aufzuhalten versuchen - und blieb zurŸck. Die Soldaten schossen nach der Fliehenden, die noch keine 17 Jahre war, trafen sie an der rechten Hand, doch konnte sie entkommen.

Noch in derselben Nacht wagten einige Nachbarn die Suche nach Friedel. Man fand sie tot, bestialisch zugerichtet mit gezŠhlten 46 Messerstichen. Sie gab ihr Leben fŸr ihre Freundin.

 
   

r. i. p.

 

 
     
johannes
darstellung
ambrosius
sprache
EBERHARD
stimme
WAGNER
©
wort
   
 
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